Alltag

Deutsches Weihnachtsessen

Wenn schon die deutschen Tapas damit angepriesen werden, dass sie perfekt für diese Jahreszeit sind …

Und wenn alle unbedingt das deutsche Weihnachtsgebäck kennenlernen wollen…

Und wenn wir einfach nicht mehr abwarten können, bis es mal wieder richtig leckeren Kartoffelsalat wie bei Mama gibt…

…dann müssen wohl mal wieder die Deutschen Hand anlegen beim Kochen. Zum Glück sind wir so viele, dass man von der Arbeit nichts mitbekommt.

Deutsches Essen ist also wie gemacht für die kalten Tage. IMG_4033Klar, die sind in Spanien noch nicht ganz so sehr angekommen. Also, wenn man eine Wohnung mit Heizung hat, zumindest nicht. Wie ich höre, friert ja doch so manch armer Mensch und traut sich kaum aus dem Bett, weil es morgens so eisigkalt ist. Endlich zahlt es sich also aus, dass ich auf die Heizung bestanden habe! Aber zurück zum Essen: Wir haben uns für Kartoffelsalat „Süd“ und „Nord“ entschieden. Zwei verschiedene Varianten, da wir uns nicht so ganz einig über das Dressing wurden. „Süd“ ist die schwäbische Version mit Gemüsebrühe, „Nord“ die Variante mit Mayonnaise, die wohl tatsächlich mehr verbreitet im Norden Deutschlands ist (so zumindest die kleine Umfrage im Bekanntenkreis). Dazu gab es leckere selbstgemachte Frikadellen und etwas Mais-Paprika-Salat. Zudem haben wir Rösti gemacht und Apfelmus gereicht, also den spanischen, der nach Babybrei schmeckt, aber besser ist als nichts. Langsam sollte ich mir wohl Gedanken machen über den Konsum an Apfelmus…

Weil das noch kein Weihnachtsessen ausmacht, gab es anschließend die tagsüber gebackenen Weihnachtskekse: Buttergebäck wahlweise mit Schokolade oder Marmelade verziert, Kokosmakronen und Zimtsterne. Rotweinkuchen gabs zudem auch noch. Außerdem haben wir es geschafft, Glühwein aufzutreiben, sehr zur Freude meiner Mitbewohner, die das schon mal probiert hatten und gerne wieder tranken. Da es nach all dem Kochen allerdings auch gut warm in der Wohnung wurde und man sich den Winter kaum noch vorstellen konnte, haben wir beim Verspeisen noch das Fenster aufgemacht. Ihr könnt euch vorstellen, die Kälte kam sehr schnell zurück!

Und wie das nun mal so ist, darf bei den „Nordlichtern“ (ja ernsthaft, Deutschland liegt von hier aus auch im Norden!) das wunderbare Wichteln nicht fehlen. Schön, dass man am Ende dieses Abends die Zufriedenheit in den Gesichtern sehen konnte!

Ein riesengroßes Danke an dieser Stelle noch an Nora für das Zimtsterne-Rezept, an Claudias Familie für die Erklärung mit dem schwäbischen Kartoffelsalat und Rikes Mama für die Rezepte der Kokosmakronen und dem Buttergebäck. Hat wunderbar geklappt!

//goo.gl/EUDs6o

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