Alltag · Erasmus

Pizza Italiana

Da will man eigentlich nur Pizza selbst machen – was meiner Meinung nach sehr löblich und bestimmt besser als das Fertigzeugs aus dem Supermarkt ist – und bekommt gleich mal einen Anschiss. So macht man doch keine Pizza!

IMG_3772Ja gut, wenn die Freundin, mit der man das zusammen macht, ausgerechnet mit einem Italiener zusammenwohnt und der auch noch mitessen soll/darf/kann, dann muss man sich wohl auf so etwas gefasst machen. Das Gute für mich? Ich habe am Endegut gegessen, aber kaum was dafür getan. Hach, ich mag Arbeit. Da könnnte ich stundenlang zuschauen…Wie also macht man eine richtig italienische Pizza? Man braucht dazu:

  • Sehr fein geriebenes Mehl, z.B. aus einer Ciabatta-Brotmischung
  • Hartweizengrieß
  • Olivenöl
  • heißes Wasser
  • einen Würfel braunen Zucker

…und das wars dann auch schon. Also der Belag fehlt dann halt noch. Typisch italienisch wären das Tomatensaft und Mozzarella, aber wir Deutschen mögen es ja lieber mit mehr als weniger. Man sollte nur aufpassen, dass man keine allzu schweren oder Flüssigkeit ziehenden Dinge auf den Teig legt, damit dieser seinen Geschmack nicht verliert.

Nun, den Zucker löst ihr in dem heißen Wasser auf. Keine Sorge, das schmeckt man später nicht, aber der Zucker gibt dem Teig die schöne Farbe und sorgt dafür, dass der Geschmack des Bodens ausgeglichen ist. Anschließend gebt ihr in eine Schüssel das Mehl und den Grieß zu einem Anteil 80/20. Also beispielsweise 240g Mehl und 60g Grieß. Das wäre dann etwa genug für zwei bis drei Personen. Dazu kommen etwa 5 EL Olivenöl und einen Schuss vom heißen Wasser. Nicht alles! Vermengt die Zutaten und gebt nach und nach bei Bedarf noch Wasser hinzu, bis der Teig schön geschmeidig ist und gut riecht (ja, ernsthaft, so die Erklärung!). Wenn er nicht mehr klebt, aber auch nicht zu trocken ist, lasst ihn noch etwa 10 Minuten im Kalten ruhen, dann könnt ihr ihn etwa 5-10mm dick ausrollen. Bevor ihr ihn belegt, solltet ihr ihn noch kurz im Ofen anwärmen. Habt ihr alles nach Herzenslust draufgepackt, kommt das Ganze für etwa 20 Minuten in den Ofen – allerdings geschätzt, nicht gewürfelt. Ich hab keine Ahnung mehr, am besten einfach im Auge behalten. Das kommt sicherlich auch drauf an, wie dick ihr den Teig ausrollt.

IMG_3773Buon appetito!

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