Erasmus

Come bien, estudia mejor!

Da war es also, dieses erste Examen in einer Fremdsprache, die ich bei weiterem nicht so gut beherrsche wie ich das wohl inzwischen sollte. Aber verdammt, es ist auch schwer, ständig im Kopf zu konjugieren, gleichzeitig über Vokabeln nachzudenken und dann noch zu überlegen, was man eigentlich sagen möchte. Kurz: Dieses Examen hat mich ganz schön nervös gemacht. Nicht genug, dass es auf Spanisch war, nein, ich habe mich auch noch für die mündliche Variante entschieden. Die Professorin hat dies uns Erasmus-Studenten extra angeboten mit dem Hinweis, dass sie uns bei fehlenden Vokabeln auch mal nachhelfen könne und die Grammatik wohl kaum ins Gewicht fiele, solange sie uns versteht. Sollte also einfacher sein, nicht wahr? War es nicht. Aber egal, geschafft ist geschafft und gelernt hab ich beim Lernen auch was. Also, ähm, ist ja immer so, aber…ja, wie erkläre ich das nun?

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Zuerst fiel es mir ja gar nicht auf: Ich habe mich nach dem stundenlangen Lernen mit Vergnügen in mein Bett gekuschelt und die noch ausgeschaltete Heizung verflucht, wegen der ich doch etwas fror (Müdigkeit und so). Aber schlafen ging auch noch nicht, also her mit dem einzigen Buch, dass ich da hatte – ausgerechnet auf Spanisch (haha, das klingt jetzt , als ob ich das nicht gewollt hätte…). Nicht, dass mein Kopf nicht eh schon zum Bersten voll war. Aber nach ein paar Tagen ging es richtig schnell und fließend mit dem Lesen. Das fiel mir dann allerdings erst auf, als ich zwei Tage vor dem Examen mit meinem Buch fertig wurde und erstmal völlig ernüchtert feststellen musste, dass ich mich jetzt nicht mehr mit Lesen (und damit Vokabellernen) vom Studieren ablenken konnte. Hachja, also noch einmal einen Tag richtig reingehauen. Wie bereits gesagt: Das Examen war trotzdem nicht wirklich gut, da ich mich dann doch etwas überfordert mit Sprache, Inhalt und Nervosität gefühlt hatte. Aber egal: Try and fail, try again and fail better!

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