Erasmus

Seize the Day

Carpe Diem. Nutze den Tag. Dieser Spruch ist mir in vielen Sprachen bekannt und das schon seit der Grundschule. Und doch, wirklich in Erinnerung geblieben ist er mir erst seit ich The Death Poet’s Society vor ein paar Jahren gesehen habe. Wie nutzt man einen Tag? Was muss ich tun oder auch nicht tun, um die 24 Stunden, die mir ein Tag bietet, wirklich auszukosten? Heißt es, 24 Stunden wach sein, ständig mit irgendetwas beschäftigt sein? Heißt es, alle meine Stunden mit Arbeit zu füllen? Oder nutze ich einen Tag besser, indem ich faul auf der Couch liege und mal so richtig entspanne? Sollte ich vielleicht etwas gemeinnütziges tun? Die Welt retten? Ja, wozu soll ich den Tag nutzen?
Es gibt tausende von Möglichkeiten und sicherlich auch genauso viele Antworten auf diese Frage. Was ich bisher weiß, ist, dass jeder die Antwort selbst finden muss, da sie eng mit dem Sinn des Lebens zusammenhängt, also einer der größten Fragen der Menschheit. Vielleicht ist es das Richtige, einfach mal all das zu erledigen, was man sonst nur auf den nächsten Tag verschieben würde. Vielleicht sollte man den Tag nutzen, um ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Entspannung zu schaffen. Vielleicht aber auch dazu, die eigenen Träume zu erfüllen. Möglicherweise ist es aber auch vollkommen egal, was man tut, solange man voll und ganz dahinter steht. Daher heißt es für mich diesmal: Seize the Day, relay and keep reading. Und wenn der Tag nicht reicht, „carpe diem“ einfach nicht machbar ist, naja, dann heißt es eben als nächstes: Carpe Noctem!

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